Oliver Brandt sieht Chancen für Reaktivierung des Bahnhalts Güster

Bei einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Güster in der Alten Schule Güster am 02.02.2026 hat der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) die Möglichkeiten für eine Reaktivierung des Bahnhalts in Güster vorgestellt. Bei dem vom Landtagsabgeordneten Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) initiierten Austausch nahmen neben Jochen Schulz und Simon Preis von der NAH.SH auch Amtsdirektorin Tanja Volkening (Amt Büchen) sowie Gemeindevertreter*innen sowie zahlreiche Einwohner*innen aus Güster teil.

Dabei präsentierten die Vertreter der NAH.SH den rund 35 Gästen neben der aktuellen Entwicklung der Fahrgastzahlen auf der Strecke des RE83 zwischen Lüneburg und Lübeck auch Vorschläge, wie ein neuer Haltepunkt geplant werden könnte. Konkret könnte ein Haltepunkt in Güster in eine neue Regio-S-Bahn von Lübeck nach Büchen integriert werden, die im Landesnahverkehrsplan (LNVP) vorgesehen ist.

Die NAH.SH sprach aber auch die Herausforderungen an: Voraussetzung für eine zusätzliche Linie sind der Bau eines neuen Bahnsteigs in Büchen und ein zusätzliches Begegnungsgleis am Halt Lübeck-Hochschulstadtteil. Der Gemeinde Güster wurde empfohlen, sich im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum LNVP für einen Halt in Güster einzusetzen. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das Interesse an einem Bahnhalt vor Ort groß ist.

Zuvor verschafften sich Politik und NAH.SH bei einer Vor-Ort-Begehung einen Eindruck über die Situation. Aufgrund der vorhandenen zwei Gleise bietet Güster gute Voraussetzungen für einen künftigen Haltepunkt. Allerdings muss auch die Gemeinde Güster ihren Teil beitragen, um die Zuwegung zur angedachten Station zu ertüchtigen.

Oliver Brandt sicherte zum Abschluss der Veranstaltung zu, die Initiative weiter zu unterstützen:

„Ich sehe durchaus Chancen für einen Bahnhalt in Güster. Dafür müssen alle Akteure, egal ob von der Gemeinde, vom Kreis oder vom Land, an einem Strang ziehen.“

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren