Zu Besuch in der Suppenküche in Ratzeburg

Manfred Fichte (li.) informiert Oliver Brandt (2.v.l.) und Mitglieder der Ratzeburger Grünen Fraktion über die Arbeit der Suppenküche
Franzi Schädel (bearb.) | Manfred Fichte (li.) informiert Oliver Brandt (2.v.l.) und Mitglieder der Ratzeburger Grünen Fraktion über die Arbeit der Suppenküche

Am 20. Oktober 2026 habe ich die Suppenküche in Ratzeburg besucht, um die Menschen hinter dem Projekt kennenzulernen und mehr über ihre Arbeit zu erfahren.

Die Suppenküche bietet einmal wöchentlich eine warme und ausgewogene Mahlzeit für alle Menschen an, um Armut, Alterseinsamkeit und Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Die Lebensmittel erhält das ehrenamtliche Team um Manfred Fichte überwiegend durch Spenden von Handel und Produzenten aus der näheren Umgebung. Teilweise werden Lebensmittel auch aus Hamburg oder Mecklenburg-Vorpommern abgeholt.

Was auf den ersten Blick einfach klingt, bringt dennoch Herausforderungen mit sich. Insbesondere die Beschaffung und der Transport der Lebensmittelspenden verursachen Kosten für das Projekt in Eigenregie. Über ein eigenes Fahrzeug verfügt die Suppenküche bislang nicht. Auch ein größerer Lagerraum würde einige logistische Probleme lösen.

Bei meinem Besuch und dem Gespräch mit den Ehrenamtlichen habe ich Menschen getroffen, die sich mit viel Herz, aus voller Überzeugung und persönlichem Einsatz für andere engagieren. Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass neben dem ehrenamtlichen Engagement auch verlässliche Rahmenbedingungen und finanzielle Unterstützung notwendig sind, um ein so wertvolles Angebot langfristig aufrechterhalten zu können.